5 gute Gründe für den Honigkonsum

Die Zeit der Honigernte hat begonnen. Egal ob als leckerer Brotaufstrich, Süssungsmittel in Tee und Milch oder um ihn jemandem um den Mund zu streichen – Honig wird für vielerlei Dinge gebraucht. Doch nicht nur die Schleckmäuler dürfen sich freuen, Honig kann nämlich noch viel mehr:

Antioxidantien

Hochwertiger Honig enthält viele wichtige Antioxidantien. Dazu gehören Phenole, Enzyme und organische Säuren. Wer sich also Honig gönnt, lindert das Risiko auf Schlaganfälle und einige Krebsarten. Zusätzlich sorgen die Antioxidantien dafür, dass die Augen länger gesund bleiben.

Herzensangelegenheit

Regelmässiger Honigkonsum kann Triglyceride senken. Das bedeutet, dass Menschen die Honig als Zuckerersatz verwenden weniger anfällig auf Herzerkrankungen und Diabetes sind. In einer biochemischen Studie haben Wissenschaftler die Wirkungen des Honigs auf das Herz-Kreislaufsystem getestet. 25 Männer und Frauen haben über einen Monat lang täglich nach den Malzeiten 4 Löffel Honig zu sich genommen. Da Honig – wie oben geschrieben – entgiftend wirkt, verhindert er die Zellzerstörung. Neben anderen Ursachen ist dies der Grund weshalb Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Herzprobleme entstehen können.

Hautsache

Honig funktioniert aber auch bei äusserer Anwendung. Zum Beispiel bei der erfolgreichen Heilung von Wunden, da der Honig antibakteriell wirkt. Dies hat eine Studie der Uni-Kinderklinik in Bonn ergeben.

Wunderwaffe gegen Husten

Honig hilft Husten- und Rachenreizung zu verringern. Während einer Erkältung wirkt Honig Wunder. So wurde 2014 in Nigeria eine Studie veröffentlicht, in der der Husten von Kindern zwischen 2 und 18 Jahren unter anderem auch mit Honig behandelt wurde. Wenig überraschend wirkte der Honig mindestens genauso gut wie das beliebte Hustenmittel Dextromethorphan, allerdings mit dem Unterschied, dass es sich beim Honig um ein natürliches Lebensmittel ohne Nebenwirkungen handelt.

Tiefer Schlaf und süsse Träume

Honig kann eine Gesundheitshilfe für schlaflose Nächte sein. Ähnlich wie Zucker kann Honig einen Anstieg des Insulins verursachen und Serotonin freisetzen – ein Neurotransmitter, der die Stimmung und das Glück verbessert, was für einen friedlichen Schlaf sorgt. Inwiefern das Imkereiprodukt auch für schöne Träume sorgt, wissen wir nicht – süss genug wäre Honig allemal…

Honig essen!

Honig ist gut und tut gut. Egal ob präventiv oder aktiv, der Honigkonsum kann sehr gesund sein. Dabei sollte aber auf den hohen Zuckergehalt im Honig acht gegeben werden. Deshalb wird von den meisten Hausärzten ein Konsum von 50 Gramm pro Tag empfohlen, was in etwa vier Esslöffeln entspricht.

Referenzen

Antioxidantien: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12358452

Herz: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3005390/

Haut: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25742878

Erkältung: http://www.imker.at/Bericht_Dr_Puttinger.pdf

Schlaf: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12358452

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Vatorex, Emanuel Ernst
24 July, 2017
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